Dom von Florenz
Gotische Kathedrale mit Brunelleschis Kuppel
Übersicht
Die Sehenswürdigkeiten von Florenz im Überblick - Dom, Uffizien und Michelangelos David, dazu Preise 2026, welche Orte gratis sind und welche Tickets du vorab buchst.
Gotische Kathedrale mit Brunelleschis Kuppel
Achteckige Taufkirche mit Ghibertis Paradiestür
Marmor-Glockenturm am Domplatz, 414 Stufen
Skulpturenmuseum mit den Originalen vom Domplatz
Renaissance-Galerie der Medici am Arno
Michelangelos David im Original
Rathauspalast mit Saal der Fünfhundert & Turm
Politischer Hauptplatz mit Freilicht-Skulpturen
Goldschmiedebrücke über dem Arno
Medici-Palast mit sieben Museen im Oltrarno
Medici-Garten hinter dem Palazzo Pitti
Grabkirche der großen Florentiner
Dominikanerkirche mit Albertis Marmorfassade
Grabkirche der Medici mit unvollendeter Steinfassade
Grablege der Medici mit Michelangelos Neuer Sakristei
Renaissance-Skulptur im ältesten Stadtpalast
Aussichtsterrasse mit dem Postkarten-Panorama
Romanische Hügelkirche über Florenz
Gusseiserne Markthalle mit Frischemarkt & Food-Court
Renaissance-Palast mit Florenz' großen Ausstellungen
Wissenschaftsmuseum mit Galileis Teleskopen
Zunftkirche mit den Statuen der Florentiner Zünfte
Lebendiger Platz im Oltrarno mit Brunelleschis Basilika
Terrassengarten im Oltrarno mit Stadtblick
Erster Medici-Stadtpalast mit Gozzolis Magierkapelle
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Florenz ist auf wenigen Quadratkilometern eine der dichtesten Kunstlandschaften Europas: Die Altstadt zählt zum UNESCO-Welterbe, und die Sehenswürdigkeiten liegen so nah beieinander, dass du sie zu Fuß verbindest. Dieser Überblick führt von der Domkuppel über die Uffizien bis zu den stillen Gärten am Südufer - mit Einordnung zu Preisen, Reservierung und dem, was wirklich gratis ist.
Das Wahrzeichen ist der Dom Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis gewaltiger Kuppel; daneben ragen der Campanile di Giotto und das achteckige Battistero di San Giovanni auf, ergänzt vom Museo dell'Opera del Duomo mit den Originalskulpturen des Domplatzes.
Die beiden großen Galerien sind die Uffizien mit der bedeutendsten Renaissance-Sammlung der Welt und die Galleria dell'Accademia, in der Michelangelos David-Original steht. Die politische Bühne der Stadt ist die Piazza della Signoria vor dem wehrhaften Palazzo Vecchio, ein Freilichtmuseum unter freiem Himmel. Über den Arno führt der Ponte Vecchio mit dem Vasari-Korridor über den Goldschmiedeläden; ganz in der Nähe am Flussufer liegt das Museo Galileo mit den Originalinstrumenten Galileis.
Am Südufer warten der Palazzo Pitti mit dem terrassierten Giardino di Boboli und dem benachbarten Giardino Bardini. Die großen Kirchen Santa Croce, Santa Maria Novella und San Lorenzo mit den separat zugänglichen Cappelle Medicee bergen Grabmäler und Fresken; die Skulptur der Renaissance sammeln das Museo Nazionale del Bargello und die Zunftkirche Orsanmichele. Mediceische Pracht zeigt der Palazzo Medici Riccardi, große Wechselausstellungen der Palazzo Strozzi. Den weitesten Blick über alles bieten der Piazzale Michelangelo und die romanische Bergkirche San Miniato al Monte darüber.
Sechs Orte sind ganzjährig und bedingungslos gratis: der Piazzale Michelangelo mit dem schönsten Blick über die Stadt, die Piazza della Signoria, der Ponte Vecchio, der Mercato Centrale, die Bergkirche San Miniato al Monte und die Piazza di Santo Spirito samt Basilika. Auch die Dom-Kathedrale selbst betrittst du ohne Ticket - nur Kuppel, Glockenturm, Baptisterium und Museum kosten. Gratis sind außerdem die Erdgeschoss-Innenhöfe des Palazzo Vecchio und der Arkadenhof des Palazzo Strozzi.
Bei den kostenpflichtigen Häusern gilt: Die Uffizien (25 € an der Kasse, 29 € vorab, ab 16 Uhr 16 €) und die Accademia (20 € plus 4 € Reservierung) verlangen ein festes Zeitfenster, ebenso die Domkuppel über den Brunelleschi-Pass (30 €, der einzige Pass mit Kuppelaufstieg; Giotto-Pass 20 €, Ghiberti-Pass 15 €). Günstiger sind die Kirchen - Santa Croce 10 €, San Lorenzo 9 €, Santa Maria Novella 7,50 € - sowie der Bargello (12 €), die Cappelle Medicee (11 €) und Orsanmichele (10 €). Der Palazzo Vecchio kostet 18 € plus 1 € Vorverkaufsgebühr (ermäßigt 12 €, Torre di Arnolfo separat), das Kombiticket aus Palazzo Pitti und Boboli-Garten 22 € vor Ort bzw. 25 € im Vorverkauf - der Bardini-Garten ist darin schon enthalten.
Einen hausübergreifenden Kombi-Rabatt gibt es nicht: Dom, Uffizien-Verbund und das Institut Accademia/Bargello sind drei getrennte Ticketsysteme, dazu kommen Comune (Palazzo Vecchio) und weitere eigene Kassen. Zwei Bündel lohnen trotzdem. Erstens das 72-Stunden-Ticket des Accademia-Bargello-Verbunds für 38 € (online plus 4 €): Es deckt alle sechs Häuser des Instituts ab - Accademia, Bargello, Cappelle Medicee und Orsanmichele sowie Palazzo Davanzati und Casa Martelli; daneben gibt es ein 48-Stunden-Kombi Accademia plus Bargello für 26 €. Zweitens die Firenze Card (85 €, 72 Stunden), die 15 der kostenpflichtigen Orte dieses Überblicks einschließt, aber nicht die vier Dom-Monumente. Am ersten Sonntag im Monat (Domenica al Museo) sind die staatlichen Häuser für alle frei - die städtischen Paläste Vecchio und Medici Riccardi dagegen nur für Einwohner der Metropolitanstadt.
Plane den Dom-Bezirk und die Uffizien an verschiedenen Vormittagen, denn beide sind morgens am vollsten. Rechne mit Zeit: Die Uffizien brauchen 2,5 bis 3,5 Stunden, der Kuppelaufstieg führt über 463 Stufen ohne Aufzug (allein der Weg nach oben dauert 30 bis 45 Minuten), der Campanile über 414. Buche die drei zeitfensterpflichtigen Höhepunkte - Domkuppel, Uffizien, Accademia - einige Tage im Voraus, in der Hochsaison von Juni bis September eher mehrere Tage und für den Kuppelaufstieg im Sommer Wochen; der Rest lässt sich flexibel an der Kasse lösen. Die meisten staatlichen Museen sind montags geschlossen, in der Accademia ist es mittags am vollsten und früh nach Öffnung am ruhigsten.
Zwei Besonderheiten für 2026: Die goldenen Mosaike des Baptisteriums sind wegen einer auf sechs Jahre angelegten Gesamtrestaurierung bis voraussichtlich 2031 nicht sichtbar; zeitweise erlaubt eine Gerüst-Plattform mit Sonderticket den Blick aus nächster Nähe. Und der Palazzo Strozzi zeigt ausschließlich Wechselausstellungen: „Rothko in Florence" läuft noch bis zum 23. August 2026, ab dem 25. September folgt „Broken" über das Fragment in der Skulptur - Programm und Preis vor dem Besuch prüfen. Der Boboli-Garten und der Bardini-Garten schließen saisonal unterschiedlich, im Winter schon am frühen Abend. Für den Tagesabschluss bietet sich der Piazzale Michelangelo an, wo der Sonnenuntergang über den Dächern nichts kostet.