Mit Kuppel
Kuppel und Dom-Komplex
Aufstieg auf Brunelleschis Kuppel, dazu Campanile, Battistero, Museo dell'Opera und Santa Reparata.
4.4 (2.122) · Tiqets
ab 65 €
Ticket buchenGotische Kathedrale mit Brunelleschis Kuppel
Santa Maria del Fiore, der gotische Dom von Florenz, trägt Brunelleschis weltberühmte Kuppel. Die Kathedrale ist gratis, der Kuppelaufstieg nur mit Reservierung.
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Mit Kuppel
Aufstieg auf Brunelleschis Kuppel, dazu Campanile, Battistero, Museo dell'Opera und Santa Reparata.
4.4 (2.122) · Tiqets
ab 65 €
Ticket buchenOhne Kuppel
Aufstieg auf Giottos Campanile, dazu Battistero, Museo dell'Opera und Santa Reparata.
4.2 (989) · Tiqets
ab 29,90 €
Ticket buchenDie Kathedrale Santa Maria del Fiore ist das Herz und Wahrzeichen von Florenz. Ihre gewaltige, ziegelrote Kuppel schuf Filippo Brunelleschi ab 1420 ohne Lehrgerüst, eine technische Meisterleistung, die bis heute als die größte gemauerte Kuppel der Welt gilt und die Renaissance einläutete. Trägerin des gesamten Dom-Komplexes ist die Opera di Santa Maria del Fiore, die neben der Kuppel auch den Campanile, das Battistero und das Museo dell'Opera del Duomo betreut. Mit ihrer Lage im Centro Storico und der schieren Größe der Kuppel ist der Dom für die meisten der erste Programmpunkt in Florenz.
Der gotische Bau begann 1296 und zog sich über mehr als ein Jahrhundert hin, bis Brunelleschi mit seiner doppelschaligen Kuppel das technisch ungelöste Problem der riesigen Vierung meisterte. Die heutige Marmorfassade in Weiß, Grün und Rosa ist dagegen erst jung, sie entstand nach einem Entwurf von Emilio De Fabris ab 1876 im neugotischen Stil, wurde nach dessen Tod 1883 von Luigi del Moro vollendet und am 12. Mai 1887 eingeweiht. Wer die Originalskulpturen der Fassade und des Glockenturms sehen will, findet sie heute geschützt im Museo dell'Opera del Duomo gegenüber.
Das Innere der Kathedrale ist überraschend schlicht, der Blick lohnt vor allem nach oben in die Kuppel mit Vasaris riesigem Fresko des Jüngsten Gerichts. Unter dem Boden liegt die Krypta der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata. Der Kuppelaufstieg führt über 463 Stufen ohne Aufzug zwischen den beiden Kuppelschalen hindurch dicht an den Fresken vorbei bis zur Laterne mit dem besten Panorama der Stadt. Die Plätze sind streng limitiert und nur mit fester Zeitreservierung zu bekommen.
Der Dom steht selten allein im Programm. Naheliegende Kombinationen am Domplatz:
Die Kathedrale ist gratis und ohne Ticket zugänglich (Mo-Sa 10:15-15:45 Uhr, sonntags geschlossen). Für alle übrigen Monumente gibt es seit 2022 keine Einzeltickets mehr, sondern drei Kombi-Pässe der Opera, jeweils drei Kalendertage gültig:
Verpflichtend reservieren muss man nur den Kuppelaufstieg mit festem Datum und Zeitfenster; die übrigen Monumente betritt man innerhalb der drei Tage ohne Uhrzeitbindung. Offiziell gebucht wird über die Plattform der Opera, worauf man dort achten sollte und wie man die knappen Kuppel-Slots bekommt, steht im Guide Tickets reservieren.
Für Kathedrale plus einen Aufstieg sollte man 1 bis 2 Stunden einplanen, für den ganzen Komplex mit Museum entsprechend mehr. Am angenehmsten ist es früh am Morgen, bevor sich die Schlangen vor der gratis zugänglichen Kirche stauen. Der Kuppelaufstieg ist nicht rollstuhlgerecht und wird bei Herzproblemen, Schwindel, Höhenangst, Klaustrophobie und in der Schwangerschaft nicht empfohlen, die Kathedrale selbst ist barrierefrei. 2026 ist der Campanile vom 9. bis 13. November und die Kuppel vom 16. bis 20. November wegen Wartung geschlossen; an Weihnachten, Neujahr und Ostersonntag bleiben alle Monumente zu.
Der Dom ist der natürliche Startpunkt einer Florenz-Tour und lässt sich gut mit den übrigen Stationen am Domplatz zu einem halben Tag verbinden. Wie er in die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt passt, zeigt der Überblick Sehenswürdigkeiten in Florenz; die kunsthistorische Einordnung von Brunelleschis Leistung liefert der Guide zur Renaissance-Kunst.
Giottos marmorverkleideter Glockenturm am Dom führt über 414 Stufen auf die Terrasse mit dem klassischen Blick auf Brunelleschis Kuppel direkt gegenüber.
Das Dommuseum bewahrt die Originale vom Domplatz - Ghibertis Paradiestür, Donatellos Skulpturen und Michelangelos Bandini-Pietà, im Neubau von 2015 mit rekonstruierter Domfassade.
Das Battistero di San Giovanni gegenüber dem Dom zählt zu den ältesten Bauten von Florenz, berühmt für Ghibertis vergoldete Paradiestür und die goldene Mosaikdecke.
Der erste große Stadtpalast der Medici, ab 1444 von Michelozzo erbaut. Berühmt für Benozzo Gozzolis leuchtenden Magier-Freskenzug und Luca Giordanos barocken Spiegelsaal.
Die Basilica di San Lorenzo war Grab- und Hauskirche der Medici, mit Brunelleschis klarer Renaissance, Donatellos Bronzekanzeln und Michelangelos Biblioteca Laurenziana.
Die wuchtige Zunftkirche zwischen Dom und Signoria war einst Getreidemarkt, berühmt für die Heiligenstatuen der Florentiner Zünfte in den Außennischen und das Skulpturenmuseum im Obergeschoss.