Eintritt
Eintritt in die Medici-Kapellen
Eintritt in die Cappelle Medicee, dazu ein digitaler Audioguide für Florenz.
4.5 (898) · Tiqets
ab 19 €
Ticket buchenGrablege der Medici mit Michelangelos Neuer Sakristei
Die Grabkapellen der Medici hinter San Lorenzo vereinen die prunkvolle Fürstenkapelle und Michelangelos Neue Sakristei mit seinen weltberühmten Allegorien der Tageszeiten.
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Eintritt
Eintritt in die Cappelle Medicee, dazu ein digitaler Audioguide für Florenz.
4.5 (898) · Tiqets
ab 19 €
Ticket buchenDie Cappelle Medicee an der Rückseite von San Lorenzo sind die monumentale Grablege der Dynastie, die Florenz über Jahrhunderte prägte. Sie gehören heute zur Museumsgruppe Bargello Musei und sind ein eigener Museumsbesuch, nicht zu verwechseln mit der angrenzenden Basilica di San Lorenzo, die einen separaten Eingang und ein eigenes Ticket hat. Wer beide sehen will, plant zwei getrennte Besuche ein.
Zwei sehr unterschiedliche Räume machen den Reiz aus: die überwältigend prunkvolle Cappella dei Principi und die zurückhaltende, künstlerisch bedeutendere Neue Sakristei von Michelangelo.
Die Fürstenkapelle ist der erste große Raum und ein Schaustück fürstlichen Reichtums. Begonnen wurde der oktogonale Kuppelbau ab 1604 unter Großherzog Ferdinando I. nach einem Entwurf von Don Giovanni de' Medici. Bernardo Buontalenti leitete den Bau bis 1608, danach vollendete Matteo Nigetti das Mausoleum um 1640. Die Kuppel ragt rund 59 Meter hoch.
Die Wände sind vollständig mit kostbarem Marmor und Halbedelstein-Intarsien (pietre dure) verkleidet, eine Florentiner Spezialität, deren Arbeit sich über Jahrzehnte hinzog. Hier stehen die Kenotaphe von sechs toskanischen Großherzögen: Cosimo I., Francesco I., Ferdinando I., Cosimo II., Ferdinando II. und Cosimo III. Die eigentlichen Gräber liegen in der Krypta darunter.
Das künstlerische Herz ist die Neue Sakristei (Sagrestia Nuova). Sie entstand ab 1519/1520 und war Michelangelos erstes architektonisches Werk, ein heller, klar gegliederter Grabraum in grauem Pietra serena und weißem Marmor, der als bewusster Gegenentwurf zur Alten Sakristei Brunelleschis in San Lorenzo gedacht war.
Berühmt sind die Marmorgrabmäler mit ihren Allegorien der vier Tageszeiten: An den Sarkophagen ruhen die liegenden Figuren von Tag und Nacht sowie Morgen (Dämmerung) und Abend - Figuren von solcher Kraft und Spannung, dass sie die gesamte spätere Bildhauerei beeinflussten. Darüber wachen die idealisierten Bildnisstatuen zweier Medici. Wer in Florenz Michelangelos Werk verfolgt, ergänzt diesen Besuch gut mit dem David in der Galleria dell'Accademia.
Der reguläre Eintritt kostet seit dem 1. Februar 2026 11 EUR (zuvor 9 EUR). Ermäßigt zahlen EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren nur 2 EUR, bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Offizielle Online-Tickets gibt es über B-ticket mit 3 EUR Reservierungsgebühr.
Für den Rundgang reichen 45 bis 60 Minuten. Am angenehmsten ist der Besuch vormittags, bevor sich die Gassen rund um den San-Lorenzo-Markt füllen.
Die Basilica di San Lorenzo war Grab- und Hauskirche der Medici, mit Brunelleschis klarer Renaissance, Donatellos Bronzekanzeln und Michelangelos Biblioteca Laurenziana.
Der Mercato Centrale bei San Lorenzo, eine gusseiserne Halle von 1874, vereint Frischemarkt im Erdgeschoss und Food-Court mit über zwanzig Ständen im Obergeschoss.
Das Battistero di San Giovanni gegenüber dem Dom zählt zu den ältesten Bauten von Florenz, berühmt für Ghibertis vergoldete Paradiestür und die goldene Mosaikdecke.
Der erste große Stadtpalast der Medici, ab 1444 von Michelozzo erbaut. Berühmt für Benozzo Gozzolis leuchtenden Magier-Freskenzug und Luca Giordanos barocken Spiegelsaal.
Giottos marmorverkleideter Glockenturm am Dom führt über 414 Stufen auf die Terrasse mit dem klassischen Blick auf Brunelleschis Kuppel direkt gegenüber.
Die Basilica di Santa Maria Novella am Hauptbahnhof vereint Albertis Renaissance-Marmorfassade mit Masaccios bahnbrechendem Dreifaltigkeits-Fresko und Ghirlandaios Freskenzyklus.